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Petition

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Amref Deutschland

Mädchen wie Phoebe sollen ohne Ge­ni­tal­ver­stüm­me­lung aufwachsen

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GesundheitGesellschaftFrauen
Amref Health Africa Deutschland gGmbH

Amref Health Africa Deutschland gGmbH

Du hast eine Tochter? Oder wünschst Dir vielleicht einmal eine? Dann kannst Du Dir vorstellen, was es bedeutet, wenn einem Mädchen die Chance auf ein gesundes, selbstbestimmtes Leben genommen wird.

Gemeinsam können wir das ändern. Mehr als 18.000 Menschen haben bereits unterzeichnet. Bitte hilf mit, unser Ziel von 30.000 Unterschriften zu erreichen!

Was ist weibliche Genitalverstümmelung?

Weibliche Genitalverstümmelung/-beschneidung (FGM/C) bezeichnet die teilweise oder vollständige Entfernung der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane – aus nichtmedizinischen Gründen, mit gravierenden Folgen für die körperliche und seelische Gesundheit der Betroffenen.
Die Praxis verletzt die Menschenrechte von Mädchen und Frauen. Sie ist extrem schmerzhaft, hat keinen gesundheitlichen Nutzen und kann schwere, lebenslange Folgen verursachen: Infektionen, chronische Schmerzen, psychische Traumata oder Komplikationen bei der Geburt. In manchen Fällen endet sie tödlich.

Warum wird weibliche Genitalverstümmelung praktiziert?

Es ist eine alte, tief verwurzelte Tradition – oft begründet mit Kultur, Ehre oder Religion, obwohl keine Religion sie vorschreibt. Sie dient häufig dazu, die weibliche Sexualität zu kontrollieren und gilt in manchen Gemeinschaften als Voraussetzung für Ehe, Mutterschaft oder Mitgift. Darum ist die weibliche Genitalverstümmelung eng verknüpft mit Früh- und Zwangsverheiratung, früher Schwangerschaft und großem Leid. Um weibliche Genitalverstümmelung zu beenden, braucht es gemeinschaftsorientierte, kulturell respektvolle Alternativen – und den Willen, echte Veränderung zuzulassen.

Was unternimmt Amref Health Africa, um weibliche Genitalverstümmelung zu beenden?

Amref Health Africa arbeitet mit betroffenen Gemeinschaften in ganz Afrika zusammen, um weibliche Genitalverstümmelung bis 2030 zu beenden. Unsere Ansätze entstehen vor Ort im Dialog mit den Menschen. Ein Beispiel ist das Modell der „Alternative Rites of Passage“, das wir gemeinsam mit Massai-Gemeinschaften in Kenia und Tansania entwickelt haben. Es ersetzt die Beschneidung durch einen gewaltfreien Übergangsritus ins Erwachsenenalter und schützt so Mädchen vor körperlicher und seelischer Gewalt.

Wofür ist Deine Unterschrift?

Die gesammelten Unterschriften werden an das Anti-Femal-Genital -Mutilation-Gremium in Kenia übergeben. Es koordiniert Programme zur Umsetzung des Genitalverstümmelungsverbots. Obwohl der Eingriff in Kenia seit 2011 durch das Prohibition of Female Genital Mutilation Act gesetzlich verboten ist, wird er weiterhin praktiziert – oft im Verborgenen. Amref arbeitet eng mit diesem Gremium zusammen, um das kenianische Gesundheitsministerium stärker im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung zu mobilisieren und die Praxis nachhaltig zu beenden.

Jetzt unterschreiben!

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